Mittwoch, 20. Mai 2026

Mega-Spielewochenende in Wien 2026

 Spielewochenende Wien, Mai 2026

Zum mittlerweile dritten Mal durfte ich zu einem großen Spielewochenende nach Wien kommen. Dieses Jahr hatte Don über das Christi Himmelfahrt / Vatertags-Wochenende eingeladen.

Die Hinfahrt hat einen schönen Einblick über die Vatertags-Sitten gegeben: am Bahnhof Mannheim war noch alles ruhig, war auch recht früh um 6.30 Uhr. In München gegen 10.00 Uhr sah ich die ersten Leute mit offenen Bierflaschen und in Salzburg 2 Stunden später, gab es bereits die erste torkelnde Männergruppe, von denen einer schon nicht mehr in der Lage war, seine Reisetasche vom Boden hochzuheben :-)))

Die Bahn enttäuschte diesmal nicht und brachte mich pünktlich in die österreichische Hauptstadt.


Wir waren dieses Jahr zu siebt und bis alle eingetrudelt waren, gab es erstmal einige Kartenrunden mit The Gang, einem kooperativen Pokerspiel. Das Spiel sollte uns noch an diversen Abendrunden übers Wochenende begleiten, da es "easy to learn but hard to master" ist und uns dann doch der Ehrgeiz gepackt hatte.


TENOCHTITLAN 1520


Das erste ordentliche Wargame war Dons Kampf um Tenochtitlan.



Konquistadoren und Azteken kämpften um den Besitz der großen Opferpyramide und noch einige kleine Missionsziele in der Stadt.



Was die unterdrückten Tlaxcalteken zu einem blutigen Aufstand nutzten.



Die Lagune der Stadt war mit kleinen Booten und Flößen passierbar.



Als Regelwerk benutzten wir eine Abwandlung der Regeln, welche Don für seinen "Boxeraufstand in Peking" selbst geschrieben hatte.



Ich führte die rebellischen Tlaxcalteken ins Gefecht.



Ordenskrieger der Azteken.



Die beeindruckende Pyramide war hart umkämpft.



Jaguarkrieger der Atzteken und die Spanier schenkten sich nichts.



Immer wieder kam es zu unerwarteten Situationen, da die Wasserläufe die ganzen Inselchen verbanden.



Die härteste Einheit des Spiels: berittene Konquistadoren, die Einheit um Einheit der Eingeborenen niederritten.



Adler- und Jaguarkrieger in ihren schicken Klamotten machten einige Aufständische platt. 



Am Ende bekriegten sich die Ureinwohner aber zu sehr untereinander und hatten dann nicht mehr die Schlagkraft um die besser gepanzerten und ausgerüsteten Konquistadoren von der Opferpyramide zu vertreiben. Ein Sieg für die Europäer.





 SCRAP WARS 
 
Nach einem üppigen Essen und einigen Bieren im "Herlitzschka", war es dann doch Abend geworden. Die Wassermatte wurde für eine Trash-Seeschlacht weiterverwendet.


Die Vorgeschichte war hier wohl, dass jedes Fahrzeug aus einer Fischkonservendose selbst gebastelt wurde.



Mit jeder Menge skurrilem Bitz hatte Don aus jedem Kutter ein verrücktes Einzelstück gemacht.






Auch die Regeln waren schnell, einfach und trotzdem dem Setting angemessen.



Es kam Seekriegs-Feeling auf bei Breitseiten und Torpedoabschüssen...


... Manövrieren und Rammangriffen 



Es gab wilde Zufallsereignisse und verbissen kämpfende Flotten.



Nach einiger Zeit hatten sich die Reihen gelichtet und viele wurden auf den kalten Meeresgrund geschickt.



Wer noch ein seetüchtiges Gefährt hatte, durfte sich am Ende Sieger nennen.
Ein abgedrehtes aber sehr tolles Spiel.


 

Um Mitternacht gab es noch eine Testrunde Greathelm bei dem sich einige Ritter Etwas auf eben jenen gaben. 


VÖLKERSCHLACHT BEI LEIPZIG 1813 (5-Spieltische-Tageskampagne)

Don hatte einige Teilnehmer gebeten, ein Spiel für das Wochenende vorzubereiten.

Da ich schon seit Jahren mal eine Schlacht über mehrere Einzeltische verteilt ausprobieren wollte, habe ich mich gerne gemeldet um das mal zu testen.


Zur Planung diente diese schöne Karte aus dem Roman "1813 - Kriegsfeuer" von Sabine Ebert. 

Wir haben nur den Teil östlich des Flusses Elster bespielt, in dem sich insgesamt 5 Spieltische "versteckt" hatten.


Das Konzept ist, dass es statt einem mehrere Spieltische gibt, die alle über Straßen miteinander verbunden sind. Hier z.B. Spieltisch Nr. 1 mit den Orten Cröbern, Dölitz, Schäferei Auenhain und Wachau, also südlich von Leipzig.


Jeder Punkt an dem eine Straße den Spieltisch verlässt ist nummeriert und anfänglich weiß nur der Spielleiter, zu welchem anderen Straßenpunkt dieser führt. Wenn ein Spieler einen Straßenpunkt erreichte, konnte er dann bei dem Spielleiter erfragen, an welchem anderen Straßenpunkt er rauskommt. 


Ich habe 8 Ortschaften ausgesucht, die bei der Völkerschlacht eine Rolle spielten. Die Namensschilder waren verdeckt, d.h. die Spieler mussten aktiv eine Einheit dorthin schicken, um zu sehen um welchen Ort es sich handelt.



Hatten sie den Namen der Ortschaft herausgefunden, konnten sie sich auf der Karte informieren, wo sie sich in der Umgebung von Leipzig befanden.



Einige Orte waren bereits zu Spielbeginn von den Franzosen besetzt und mussten erst erobert werden. Hierbei mussten die Angreifer für jede Einheit einen W6 würfeln und mussten drei 6en sammeln um die Garnison zu vertreiben.



Hier greifen die Österreicher Dölitz an.
 


Wenn sich kein gegnerischer Spieler auf dem Spieltisch befand, konnte dieser alleine bespielt und durchquert werden.



Auf Tisch 3 befand sich die Quandt´sche Tabaksmühle. Die Polen Poniatowskis verstärkten die französische Garnison und wurden später von den Österreichern angegriffen.



Es gab 3 Spieler auf jeder Seite: 2x Franzosen unter Ney und Murat zusammen mit Poniatowskis Polen gegen Langerons und Barclay de Tollys Russen und Eugen von Württembergs Österreicher.



Die Brücke über die unpassierbare Rietzschke sollte zum spielentscheidenden Gefecht führen.

 

Nachdem sie einen Tisch ausgekundschaftet haben, marschieren Russen weiter.



Die Mauer oben rechts stellt eines der Stadttore von Leipzig dar. Dieses wurde von Neys Franzosen verteidigt, dem links sogar noch Murat zu Hilfe kam. Die angreifenden Russen rechst wurden durch das zweite russische Korps verstärkt, so dass sich auf dieser kleinen Fläche 4 Spieler mit ihren Korps bekämpften. 



Murat befehligte ein größeres Kavalleriekontingent.



Bei der Tabakmühle treffen die Österreicher von rechts auf die Polen links.



Vor Leipzig wird es richtig voll als Murat von Süden eintrifft.



Die russische Artillerie und ein Karree können den Übergang der französischen Kürassiere über die Brücke verhindern.



Ney hat sein Korps aufgesplittet und es stellte sich heraus, dass zwei Regimenter am nördlichen Flussufer gestrandet waren, da der Fluss, außer über die Brücke, nicht zu passieren war. Daran konnte auch Murats Reiterei nichts ändern.



Mittlerweile hatten die Österreicher einen der Vorposten eingenommen und eine Einheit abkommandiert um ihn zu besetzen.



Murat kommt nicht über die Brücke und steckt immer noch im Stau...



... während die Russen auf der anderen Flußseite die Franzosen bezwingen.
 


Murat wagt noch einen letzten Versuch. Immerhin zwingt seine Anwesenheit die Russen ins Karree, wodurch diese gute Ziele für die französische Artillerie abgeben. Aber diese trifft in dieser Phase nicht besonders gut.



Als er einsieht, dass er hier nicht viel ausrichten kann, zieht Murat wieder nach Süden ab.



Die Russen strömen über die Brücke. Oben links beginnt eine ihrer Einheiten mit dem Aufbrechen des Stadttores.



Murats Korps greift in das Gefecht an der Quandt´schen Tabaksmühle ein.



Aber auch die Russen realisieren, dass mittlerweile ein Korps ausreichend ist, um die verbliebenen Franzosen vor Leipzig zu bekämpfen. Daher marschiert ein russisches Korps im Rücken ihrer vorstoßenden Infanterie Murat hinterher.



Marschall Ney hatte hier bisher große Verluste. Als er aber einem Russen alleine gegenüber steht, spornt er seine Soldaten nochmal zur Höchstleistung an ...


... und hält mit seiner Garde erfolgreich die beiden anderen Eingänge nach Leipzig. 



Das Chaos der Schlacht setzt sich an der Tabaksmühle fort. Murat erscheint hinter Poniatowski und gerade als er beginnt Druck auf die Österreicher aufzubauen, erscheinen wiederum die Russen in seinem Rücken.



Dieses Gefecht wurde dann wegen Anbruch der Dunkelheit (und Ablauf unseres Zeitlimits) abgebrochen. 
Die Alliierten hatten insgesamt die Franzosen soweit dezimiert, dass diese kurz vor dem Armeebruch standen und außerdem alle vorgelagerten Ortschaften erobert. So blieb Napoleon nichts anderes übrig, als die Schlacht verloren zu geben und sich nach Westen zurück zu ziehen. 

Insgesamt hat das Konzept gut funktioniert und es war wirklich mal eine erfrischend andere Version von Tabletop. Nur die Tische waren zu voll, d.h. sie hätten größer sein, oder mit einem kleineren Figurenmaßstab bespielt werden müssen.


Danach ging es an die frische Luft und ins feudale Cafe Gerstner in der Innenstadt von Wien.
Auf dem Rückweg gab uns Don noch eine kleine aber feine Stadtführung.



Die protzige Jesuitenkirche



Das skurrile Basiliskenhaus.




HUNDERTJÄHRIGER KRIEG


Das Szenario am Abend wurde von Frank präsentiert. 



Regelwerk war Art de la Guerre.



Es ging um einen Raubzug im Hundertjährigen Krieg. Die Engländer hatten ein Dorf geplündert und wollten mit ihrer Beute abziehen. Die Franzosen setzten nach, um ihre Sachen wieder zurück zu holen.



Ich befehligte die rechte Flanke mit einigen Rittern beritten und abgesessen, Fußknechten und Langbogenschützen.



Links oben das Dorf mit den Beutewagen, die von Gunnar in Sicherheit gebracht werden mussten. Rechts oben näherten sich Arnes Franzosen.



Das kleine Häufchen englischer Ritter mit ihrem Kommandanten.



Vor allem die französischen Bauern griffen aggressiv über den Hügel an, immerhin ging es hier um ihr Hab und Gut.



Scharmützel auf der Flanke.



Ich hatte mehr Glück beim würfeln und fügte den Franzosen mehr Verluste zu als umgekehrt. 



Aber bei den Rittern entstand eine Pattsituation....



... in der keine Seite die Oberhand gewinnen konnte.

Dann gab es leckere Pasta und Rotwein und danach war der Kampfwillen der Spielerschaft erloschen. Daher wechselte man vom Hundertjährigen Krieg wieder zu kooperativem Poker :-)


LOBOSITZ 1756

Nach einem reichlichen english Breakfast am Samstagmorgen baute Don groß für dieses Szenario aus dem siebenjährigen Krieg auf.



Der Name der eigentlichen Schlacht wurde geheim gehalten, damit bei den Spielern nicht die Überraschung verloren ging. Ich bezweifle aber, dass außer Jens, jemand wusste, was in der historischen Schlacht geschehen ist.



Ich spielte die Preußen im Zentrum. Uns wurde gesagt, dass die Österreicher nach einer Niederlage in vollem Rückzug sind. Daher entschied unser impulsiver General Kyau, mit voller Macht hinterher zu ziehen und auch der Alte Fritz hatte wohl nichts dagegen. Er hielt es dann aber doch angeraten, der ganzen Sache fernzubleiben. 



Einige Weinberge auf dem Loboschberg an der linken Flanke waren von Karlstadt Likanern besetzt, die sich nur schwer bekämpfen ließen.



Die Ruinen wurden zudem von österreichischen Grenadieren verteidigt.



Der Aufmarsch in der Mitte wurde hierdurch verlangsamt, aber nicht aufgehalten.


 
Bei Spielbeginn stand uns nur eine angeschlagene Kürassier-Brigade gegenüber.



Die preußische Artillerie wurde auf dem Homolka-Hügel positioniert. Daneben Kyau´s Kavalleriebrigade.



Lobositz war noch vom Nebel im Tal verborgen.



Beeindruckender preußischer Aufmarsch.



Hinter den gegnerischen Kürassieren verbarg der Nebel alles weitere.



Die linke Flanke beginnt mit dem Angriff auf den Loboschberg.



Die Likaner halten zunächst stand.




Immer mehr Einheiten müssen in das Getümmel geworfen werden.





Die kaiserlichen Kürassiere haben sich ohne einen Schuss abzugeben, vom Schlachtfeld zurück gezogen. Oben rechts entdecken Kyau´s Reiter einige Österreicher in Sullowitz.



Die vierte Brigade der Preußen trifft ein.



Die Preußen entfalten sich halbmondförmig. Der Loboschberg oben ist immer noch umkämpft.



Je weiter die Preußen vordringen, desto mehr Gegner entdecken sie im Nebel. 



Zurückgebliebene Böhmen spielen melancholisch auf.

 

Der General der Verstärkungen bringt noch eine Batterie mit. 



Von rechts erscheint plötzlich eine mit den Österreichern verbündete russische Brigade vor dem Morellenbach. Kosaken und Kavallerie verwickelt die Preußen in Scharmützel.



Langsam aber stetig kämpft sich die linke Flanke über den Berg. Auch aus Lobositz rechts oben tauchen plötzlich gegnerische Infanteristen auf, die dort bisher im Nebel verborgen waren.



Auf dem Homolka-Berg steht mittlerweile die ganze preuß. Artillerie und unterstützt den Vormarsch.





Das Schlachtfeld, von Lobositz aus gesehen. Die Straße links liegt noch im Nebel, daher sieht man die dort in einem Hohlweg verborgenen Österreicher noch nicht.



Am oberen Bildrand die später entdeckten Österreicher



Das letzte Gefecht der österr. Grenadiere auf dem Loboschberg.



Rechts ist Kyau´s Kavallerie vom Zentrum weggeschwenkt und nimmt sich der Russen an....



... welche durch einige Felder heranmarschieren.
 


Die Russen bringen weitere Kosaken mit.



Aber sie haben eine anspruchsvolle Aufgabe vor sich.



Der preuß. Angriff auf Sullowitz ist erfolgreich. 



Auf der rechten Flanke werden die Russen auf Abstand gehalten.



Das preuß. Freikorps in Grün trabt müde zurück, nachdem sie einen Großteil der Aufklärungsarbeit erledigt haben.



Die Planskizze der Österreicher, auf der sie ihre verborgenen Bewegungen im Nebel festhielten. 



Es gelingt den Preußen an beiden Flügeln zu halten oder sogar den Gegner zurück zu drängen.



Die preuß. Husaren erreichen den Ortsrand von Lobositz und vernichten dort die österreichische Artillerie, werden aber bald von den letzten Österreichern vertrieben. 



Letztendlich gelingt meinen Preußen im Zentrum der Durchbruch durch die gegnerische Linie. Doch bevor der Sieg ausgerufen werden kann, kehrt die österr. Kavalleriebrigade zurück, die sich zu Spielbeginn zurückgezogen hatte und beraubt die Preußen ihres hart erkämpften Sieges. 



HELMS KLAMM (Herr der Ringe in 40mm)

Anschließend wollte sich ein Teil der Mannschaft die Füße vertreten und der Wiener Kaffeehauskultur frönen. Wir überbrückten das mit "Helms Klamm im Schuhkarton".



In diesem Mini-Szenario stürmen die Uruk-Hai den Klammwall, während die Männer Rohans ihre Fahne so lange schützen müssen, bis Gandalf und die Rohirrim erscheinen.



Regelwerk war Herr der Ringe von Games Workshop.



Ich übernahm Rohan gegen die endlosen Angriffe der Uruks. 



Der Held der Uruk-Hai kommt von der Bresche im Klammwall herauf...



... während unablässig Orks die Sturmleitern hochklettern.



Der Ork-Held haut sich durch die ersten Verteidiger.



Einige gut gezielte Pfeile verwunden den Ork, können ihn aber nicht zu Fall bringen.



Bald kommt es zum letzten Kampf des Helden von Rohan, der mit seinem Körper den Bannerträger schützt.



Der Held erschlägt erst den Orkanführer und dann noch einen Berg voll Orks. Der erlösende Morgen ist zum Greifen nahe...



Aber als Ork-Berserker heran sind, die von hinten von Piken unterstützt werden, ist es um Held und Bannerträger geschehen. Mit dem letzten Wurf in der letzten Spielrunde geht die stolze Fahne Rohans unter.



KOREA 1592

Nachdem wieder alle da waren, ging es nachmittags zum nächsten großen Spiel: die Samurai-Invasion von Korea 1592.



4 Kriegsherren der Samurai wollten eine von Koreanern gehaltene Schlammburg erobern, während der zweite Koreaner Truppen aus dem Umland zusammen zog und nacheinander in den Kampf schickte.



Die neu gebaute und vielfältig verwendbare Burg



Hässliche Pfeilgeschütze auf den Türmen.



Die Burg war gut bewacht, aber der Burgherr glänzte durch Abwesenheit.



Es gab noch ein kleines Spiel vor dem Spiel, bei dem die 4 Samurai mit Gold um den Einsatz von Speerkämpfern, Teppo-Schützen, die Belagerungskanone und sogar einer Einheit Ninjas boten.



Teppo-Schützen pirschten sich heran.



Die Samurai hatten eine Ramme und eine Belagerungskanone in Stellung gebracht, um das Tor aufzubrechen.


Aber auch berittene Samurai begleiteten die mit Leitern ausgerüsteten Fußtruppen.



Es zeigte sich, dass die Kanone zu schwach war, um das Tor zu demolieren.



Die Samurai müssen einen anderen Weg in die Burg finden.



Meine berittenen Samurai sichern das jenseitige Flussufer vor zurückkehrenden Koreanern.



Während meine Speer-Ashigaru und Samurai mit Leitern die Mauern stürmten.



Auch meine Verbündeten machten sich an den Aufstieg.



Berittene Koreaner tauchen am Flußufer auf...



... und werden von meinen Samurai abgefangen.



Unten rechts erkennt man meinen Träger der großen Fahne, dessen Aufgabe es war, das Statussymbol auf dem Burgturm zu errichten. Die 4 Samurai-Kriegsherren wetteiferten um die schnellste Positionierung ihrer Kriegsstandarten.



Von allen Seiten werden die Koreaner bestürmt und müssen in den Burghof zurückweichen.
Auch die Shinobi schlagen plötzlich zu und schwächen die Verteidiger noch zusätzlich.  



Meine zweite Samuraieinheit hat den Turm eingenommen.

Die Burg fiel letztendlich an die Samurai und die Koreaner hatten nicht genug Unterstützung aus dem Umland bekommen, um daran was zu ändern. 

Nach dem Abendessen gab es mit allen zusammen noch einige Runden Kartenspiele mit The Gang und Flip 7.



GORECHOSEN (Age of Sigmar / Games Workshop)

Dann zu später Stunde starteten wir mit 6 Leuten das traditionelle Gorechosen, das schon seit Jahren bei unseren Spieletreffen zum nächtlichen Pflichtprogramm gehört. 



Sechs Champions des Khorne metzeln in einer Arena aus, wer der Härteste ist.



Zuerst ging es normal Jeder gegen Jeden...


...doch Arnes Standartenträger mit der verfluchten Khorne-Ikone brachte es fertig, jede Runde jedem Schaden zuzufügen.



Das führte dazu, dass die anderen 5 ihre Streitigkeiten zurückstellten und alle auf den Ikonenträger losgingen.


Nachdem dieser abgeschlachtet war, konnte man sich wieder ungestört dem allgemeinen Gemetzel hingeben.



Mein Kämpfer ging als 3. zu Boden, nachdem er von einem verheerenden Axthieb gespalten wurde.



Die letzten Kämpfer hatten am Schluss fast keine Lebenspunkte mehr und mit letzter Kraft triumphierte Jens´ Champion als der den Axtmann erschlug.



ITALIENISCHE KRIEGE 1525

Am Sonntagmorgen ging es an mein letztes Spiel des Wochenendes.



Hintergrund waren die Tage nach der berühmten Schlacht von Pavia 1525.



Die kaiserlichen Landsknechte forderten ihre Belohnung für den Sieg, aber mussten sich ihre Beute von den fliehenden Franzosen selbst holen. 



Es gab drei Beutemarker über das Spielfeld verteilt.



Die Franzosen mussten sich kämpfend zurück ziehen, um nicht ausgeplündert zu werden.



Ich übernahm den französischen Befehlshaber der Artillerie.



Links besetzten meine Armbruster die Friedhofsmauer.
Regelwerk war Lion Rampant.



Meine Pikeniere stellen sich in einer kleinen Ortschaft zur Verteidigung auf.



Rechts meiner zweiten Kanone sollen Arnes Stradioti und Pikeniere die Flanke schützen.



Links der Ortschaft die Gendarmes und schweizer Söldner unter Franks Befehl.



Die kaiserlichen Landsknechte rücken an.



Leider bleibt meine Kanone stumm, als man sich noch über die richtige Ausrichtung streitet.



Don´s Doppelsöldner machen mit den Armbrustschützen im Friedhof kurzen Prozess und hauen sie alle nieder.



Der Dorfplatz wird zum Kampfgebiet.



Die Kaiserlichen machen rechts massiv Druck, während Frank links versucht, langsam ihre schwache Flanke aufzurollen. Bald ist meine rechte Kanone überrannt, schafft es aber unglaublicherweise noch, eine Einheit Ritter auszuschalten.



Die Verteidiger mussten 10 Runden aushalten und konnten jede Runde ein Missionsziel in Sicherheit bringen, bis auf eines, das fest war. Auf dieses feste Ziel konzentrierten sich die Kaiserlichen.



Das Szenario war von Gero entworfen, der auch sehr schöne Handouts für die Spieler machte.



Wobei als Inspiration ein altes Flames of War "Fighting Retreat"- Szenario diente.



Den Franzosen gelingt es noch, den Dorfplatz zu halten.



Die plänkelnden Stradioten versuchen so gut es geht, die zahlreichen Kaiserlichen hinzuhalten.



Noch schützen die Stradioti das Missionsziel, die goldene Statue des Heiligen Franziskus.



Aber kurz darauf werden die Stradioti zusammen geschossen und meine Pikeniere brechen unter einem vereinten Ansturm der Landknechte. 

Damit haben wir keine Einheit mehr in der Nähe, die den Heiligen Franziskus schützen kann. Die Landknechte beginnen sofort, die goldene Statue in handliche Goldklumpen einzuschmelzen und gewinnen damit das Spiel. 

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Mit diesem Spiel endete für mich das große Spielwochenende und es ging an die Rückreise.
Es war erneut unglaublich, Dons riesige und wunderschöne Figuren- und Geländesammlung zu bespielen. Wir hatten jede Menge innovative und abwechslungsreiche Szenarien und die Stimmung der Spieler war fantastisch.
Das sind die Veranstaltungen, die einem im Gedächtnis bleiben.

Mega-Spielewochenende in Wien 2026

  Spielewochenende Wien, Mai 2026 Zum mittlerweile dritten Mal durfte ich zu einem großen Spielewochenende nach Wien kommen. Dieses Jahr hat...