One Page Rules: Age of Fantasy - "Der Angriff auf Burg Stahlklamm" (Teil 1)
Am 26.09.2026 trafen wir uns zu viert in Heidelberg um mal wieder eine Fantasy-Tageskampagne zu spielen, die unser kreativer Spielleiter Holger entworfen hat.
Da im Vorfeld klar war, dass wir nur wenige sein würden, konnten wir zwei klassische Paarungen Gut gegen Böse festlegen. Holger und Chris führten die fiesen Goblins und Wichtel ins Feld, während sich meine neu bemalten Zwerge mit Simons Waldelfen verbündeten.
Die Kampagne war aufgeteilt in zwei Vorrunden zu je zwei Einzelgefechten und einem großem Multiplayer-Abschlussspiel, das den Sturmangriff auf Burg Stahlklamm darstellen würde.
Vorgeschichte:
Die Stahlklamm steht!
Nachdem eine riesige Horde Tiermenschen das umliegende Land verwüstet hatten, belagerten sie die Stahlklamm, die einen Pass in die angrenzend liegenden Reiche der Zwerge und Waldelfen bewacht. Die Kämpfe gegen die Chaoskreaturen haben die menschliche Besatzung soweit reduziert, dass sie die Klamm und die umliegenden Länder nicht mehr beschützen können.
Deswegen hat Baron Metz Boten mit Unterstützungsgesuchen an seine verbündeten Nachbarn geschickt.
Während die Botschafter in der Stahlklamm zu Verhandlungen zu Gast sind, berichten Kundschafter von einer neuen Bedrohung: eine Horde Goblins hat die Schwäche der Klamm bemerkt und will die Situation zu einem Angriff nutzen.
RUNDE 1:
Um den Sturmangriff der Grünhäute auf die Burg zu schwächen, unternahmen die Elfen (von Simon H.) im ersten Szenario einen Angriff auf die Belagerungsmaschinen der Gegner, die von den Squigs von Holger verteidigt wurden.
Ein Kessel mit übelriechender, blubbernder, grüner Flüssigkeit verheißt nichts Gutes.
Holgers Goblintrupp besteht aus vielen vielen hopsenden Squigs, wird hier aber auch von Steintrollen verstärkt.
Ich hatte dann keine Gelegenheit mehr für weitere Fotos an diesem Spieltisch, aber scheinbar war es den Waldelfen gelungen, zwei von drei feindlichen Belagerungsmaschinen zu beschädigen oder sogar zu zerstören.
Meine Zwerge befanden sich untertage in einem nahe gelegenen Trollstollen.
Die mit den Goblins verbündeten Spinnen/Wichtel wollten die Trolle füttern, um sie so als Verbündete zu gewinnen.
Es gab drei dumme Trolle, die sich zu Beginn jedes Spielzuges 2W6 Zoll in Zufallsrichtung bewegten.
Hier zieht einige Spinnen die blauen Futterpilze in Richtung der Trolle.
Gedeckt hinter einer Säule richtet sich das Zwergenkatapult auf die Krabbeltiere aus und zerquetscht einige mit gut platzierten Treffern.
Der großen Anführer-Schnecken-Spinne gelingt es aber, einen vorbeitappenden Troll zu füttern.
Wahrscheinlich hätte die Spinnen-Schnecke die Pilze gerne selbst gefressen, aber Dienst ist Dienst ;-)
Bergwerker der Zwerge haben sich unterirdisch an einen Mob Spinnen herangearbeitet um diesem das Trollfutter abzunehmen. Sie werden aber von im Geheimen versteckten
Sneaky Assassins abgefangen und niedergemacht.
Die irren Slayer greifen die gegnerische Anführereinheit an ...
... und erschlagen alle Spinnen. Doch das große Monster entkommt.
Auch der anschließende Angriff der Zwergenkrieger vermag nur, das Biest zu verletzen aber nicht zu erledigen.
Letztendlich gelingt es den Spinnenwichtel, zwei der drei Trolle zu füttern und etwas zerknirscht müssen sich die Zwerge zurückziehen.
RUNDE 2:
Im nächsten Szenario, versucht ein Versorgungskonvoi der Zwerge, wichtige Munition und Proviant in die Burg zu bringen.
Holgers Squig-Armee bringt sich in Stellung um die Zwerge abzufangen.
Der Tross der Zwerge zieht die Straße entlang.
Die Steinschleuder und Armbrustschützen decken den Vormarsch.
Das scheint die Squigreiter zunächst hinreichend abzuschrecken, so dass diese versuchen, in Deckung zu bleiben.
Einige Mutige sammeln sich dann aber doch zum Angriff.
Ein Goblintreiber scheucht seine Squigherde vor sich her.
Währenddessen erhalten die Waldelfen Nachricht, dass ein Stoßtrupp der Spinnenwichtel versucht, den Fluss zu vergiften, der die Brunnen von Burg Stahlklamm speist.
Die Elfen begeben sich gezwungenermaßen unter Tage, um die Frischwasserversorgung der Burg zu retten.
Die Elfen stellen sich so gut es geht auf, um den Spinnenwichteln den Zugang zum unterirdischen Fluss zu verwehren.
Doch den hochmütigen Elfen kommt es nicht in den Sinn, dass es Wesen gibt, die mindestens genauso gewandt sind wie sie !
Überrascht und verärgert müssen die Elfen mit ansehen, wie die quirligen Spinnen über Wände und Decken gekrochen kommen, um ihr Gift in den Fluss abzusondern.
Da nützt es auch nichts, dass die Elfen jedes Spinnentier erschlagen, das in ihre Reichweite kommt. Der Schaden ist angerichtet und das Trinkwasse verdorben.
Unterdessen an der Oberfläche sammelt der Goblin-Kriegsherr seine Truppen, die schon schwer von der Zwergenartillerie in Mitleidenschaft gezogen wurden.
Die Zwerge haben ihren Marsch gestoppt und sich zur Rundumverteidigung eingerichtet.
Jeder Squig der sich blicken lässt, zieht die Aufmerksamkeit von Armbrustschützen, Steinschleuder oder Zwergenkanone auf sich.
Trollslayer beziehen Stellung an einer Ruine. Ist in den großen Fässern vielleicht noch ein Rest Bier ?
Die Goblinherde sucht in einem verkrüppelten Waldstück Deckung.
Die Spitze der Zwergenkolonne schwärmt aus, um sich dem Angriff der Goblins zu stellen.
Während am anderen Ende die Kriegsmaschinen versuchen, den Gegner auf Distanz zu halten.
Die gelben Squigs greifen die Slayer an, sind aber so abgelenkt durch deren Gebrüll und feuerroten Haarschöpfe, dass sie beinahe alle Angriffswürfe verpatzen.
Auch die Squigherde ist schon durch die Zwergenkanone dezimiert und so haben die Zwergenkrieger es leicht, den Angriff abzuwehren.
Die Slayer nehmen sich ihrerseits die gelben Squigs vor und metzeln viele nieder. Der Rest der Squigreiter flieht vom Schlachtfeld.
Letztendlich gelingt es den Goblins nicht, den Zwergen die Vorräte abzujagen. Durch eine Pechserie bei den Treffer- und Verteidigungswürfen werden die Squigs schwer dezimiert und nach vier Spielrunden sind die Zwerge alleine auf dem leichenübersäten Schlachtfeld.
Einziger Nachteil ist, dass die Zwerge es nicht geschafft haben, die Vorräte während des Spiels über die Zielkante zu bringen. So werden diese erst verspätet in der Burg ankommen.
Mit einigen Impressionen von elfischen Baumgeschöpfen in der Unterwelt endet die Vorrunde.
Den finalen Angriff auf Burg Stahlklamm gibt es hier:
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